Immobilie in der Schweiz schnell verkaufen : Wie funktioniert der Verkauf innerhalb von 15 Tagen ?
April 28, 2026
Die verschiedenen Arten von Immobilienhypotheken in der Schweiz
Mai 5, 2026
Immobilie in der Schweiz schnell verkaufen : Wie funktioniert der Verkauf innerhalb von 15 Tagen ?
April 28, 2026
Die verschiedenen Arten von Immobilienhypotheken in der Schweiz
Mai 5, 2026
45bf30ed-3919-48cb-a1bb-7c2e4938558d

Notariatskosten nach Kanton in der Schweiz : Wie viel sollte man für einen Immobilienkauf einplanen ?

Notariatskosten nach Kanton in der Schweiz: Wie viel sollte man für einen Immobilienkauf einplanen?

Beim Kauf einer Immobilie in der Schweiz müssen zusätzlich zum Kaufpreis weitere Kosten eingeplant werden.

Diese werden oft als Notariatskosten bezeichnet, in Wirklichkeit handelt es sich jedoch um Erwerbskosten. Sie können die Honorare des Notars, Grundbuchgebühren, Kosten im Zusammenhang mit dem Schuldbrief und, je nach Kanton, Handänderungssteuern umfassen.

Diese Kosten unterscheiden sich stark je nach Kanton.

In einigen Kantonen sind sie relativ niedrig. In anderen können sie mehrere zehntausend Franken betragen.

Vor dem Kauf ist es daher wichtig, diese Kosten in das Budget einzubeziehen.

Um Ihre Kaufkraft einzuschätzen, können Sie unseren Hypothekenrechner verwenden.

wichtig, diese Kosten in das Budget einzubeziehen.

Um Ihre Kaufkraft einzuschätzen, können Sie unseren Hypothekenrechner verwenden.

Was beinhalten die Erwerbskosten?

Oft spricht man von Notariatskosten, genauer gesagt handelt es sich jedoch um Erwerbskosten im Zusammenhang mit dem Immobilienkauf.

Diese Kosten können je nach Kanton, Gemeinde und Finanzierung mehrere Elemente umfassen.

Kostenart Einfache Erklärung
Notariatshonorare Vorbereitung und offizielle Unterzeichnung des Kaufvertrags
Handänderungssteuern Steuer, die beim Eigentümerwechsel je nach Kanton bezahlt wird
Grundbuch Eintragung des neuen Eigentümers im Grundbuch
Kosten für den Schuldbrief Kosten im Zusammenhang mit der Sicherstellung des Hypothekardarlehens

Die Erwerbskosten können je nach Kanton und Situation bis zu 5 % des Verkaufspreises betragen.

Dies zeigt, warum es wichtig ist, sie zusätzlich zum Immobilienpreis einzuplanen.

Warum ändern sich die Kosten je nach Kanton?

In der Schweiz wendet jeder Kanton seine eigenen Regeln an.

Deshalb sind die Kosten beim Immobilienkauf in Waadt, Genf, Freiburg, Wallis, Zürich oder Zug nicht gleich.

Zum Beispiel erheben einige Kantone beim Kauf einer Immobilie eine hohe Steuer.

Andere Kantone wie Zürich, Zug oder Schwyz sind in diesem Punkt deutlich vorteilhafter.

Notariatskosten und Erwerbskosten nach Kanton: einfacher Überblick

Die untenstehenden Zahlen sind indikative Schätzungen der Kosten, die beim Kauf einer Immobilie in der Schweiz einzuplanen sind.

Oft spricht man von Notariatskosten, es ist jedoch wichtig, zwischen den Honoraren des Notars und den Erwerbskosten zu unterscheiden. Die Erwerbskosten umfassen alle mit dem Kauf verbundenen Kosten, wie Notariatskosten, Handänderungssteuern, Grundbuchgebühren und Kosten im Zusammenhang mit dem Schuldbrief.

Der genaue Betrag hängt vom Kanton, von der Gemeinde, vom Immobilienpreis, von der zu erstellenden Urkunde, von der Finanzierung und manchmal vom Notar oder der zuständigen Amtsstelle ab.

Diese Zahlen dienen nur als Richtwerte. Für genauere und aktuelle Angaben konsultieren Sie die offizielle Website des betreffenden Kantons, das kantonale Grundbuchamt oder verlangen Sie direkt bei einem Notar eine Kostenschätzung.

Kanton Indikative Erwerbskosten Indikative Notariatskosten
Aargau ca. 0,5 % bis 1,5 % ca. 0,1 % bis 0,3 %
Appenzell Ausserrhoden ca. 1 % bis 2,5 % ca. 0,1 % bis 0,2 %
Appenzell Innerrhoden ca. 1 % bis 2 % ca. 0,1 % bis 0,3 %
Basel-Landschaft ca. 3 % bis 4 % ca. 0,2 % bis 0,4 %
Basel-Stadt ca. 3 % bis 4 % ca. 0,2 % bis 0,4 %
Bern ca. 2 % bis 3 % ca. 0,35 % bis 0,56 %, je nach Preis
Freiburg ca. 3 % bis 4 % ca. 0,2 % bis 0,4 %
Genf ca. 3,5 % bis 4,5 % ca. 0,4 % bis 0,6 %
Glarus ca. 0,5 % bis 1,5 % ca. 0,1 % bis 0,3 %
Graubünden ca. 1,5 % bis 3 % ca. 0,2 % bis 0,4 %
Jura ca. 3 % bis 5 % ca. 0,2 % bis 0,4 %
Luzern ca. 2 % bis 3 % ca. 0,2 % bis 0,4 %
Neuenburg ca. 4 % bis 5 % ca. 0,2 % bis 0,5 %
Nidwalden ca. 1 % bis 2 % ca. 0,1 % bis 0,3 %
Obwalden ca. 1,5 % bis 2,5 % ca. 0,1 % bis 0,3 %
Schaffhausen ca. 0,5 % bis 1,5 % ca. 0,1 % bis 0,2 %
Schwyz ca. 0,5 % bis 1,5 % ca. 0,1 % bis 0,2 %
Solothurn ca. 2,5 % bis 3,5 % ca. 0,2 % bis 0,4 %
St. Gallen ca. 1 % bis 2 % ca. 0,1 % bis 0,3 %
Tessin ca. 1 % bis 2 % ca. 0,4 % bis 0,6 %
Thurgau ca. 1 % bis 2 % ca. 0,1 % bis 0,3 %
Uri ca. 0,5 % bis 1,5 % ca. 0,1 % bis 0,3 %
Waadt ca. 4 % bis 5 % ca. 0,2 % bis 0,5 %
Wallis ca. 2,5 % bis 3,5 % ca. 0,4 % bis 0,6 %
Zug ca. 0,5 % bis 1,5 % ca. 0,1 % bis 0,2 %
Zürich ca. 0,5 % bis 1,5 % ca. 0,1 %

Einfaches Beispiel

Bei einer Immobilie, die für 1’000’000 CHF gekauft wird, können die Kaufkosten Folgendes ausmachen:

  • rund 5’000 CHF in einem Kanton mit niedrigen Kosten;
  • rund 20’000 bis 30’000 CHF in einem Kanton mit mittleren Kosten;
  • manchmal 40’000 CHF oder mehr in einem Kanton mit hohen Kosten.

Diese Kosten müssen zusätzlich zu den für den Kauf erforderlichen Eigenmitteln eingeplant werden.

Zum Beispiel sollte man für eine Immobilie im Wert von 1’000’000 CHF in der Regel Folgendes einplanen:

Element Richtbetrag
Mindesteigenmittel 200’000 CHF
Kaufkosten je nach Kanton 5’000 bis 50’000 CHF
Einzuplanendes Gesamtbudget 205’000 bis 250’000 CHF

Um eine bessere Vorstellung von Ihrem Budget zu erhalten, können Sie mit unserem Hypothekenrechner eine genauere Simulation durchführen.

Wer bezahlt diese Kosten?

In den meisten Fällen werden diese Kosten vom Käufer bezahlt.

Dies betrifft insbesondere die Handänderungssteuer, das Grundbuch und die mit der Finanzierung verbundenen Kosten.

Die genaue Aufteilung kann jedoch je nach Kanton oder je nach Vereinbarung zwischen Käufer und Verkäufer variieren.

Können diese Kosten mit der Hypothek finanziert werden?

In der Regel nicht.

Die Kaufkosten müssen mit den Eigenmitteln des Käufers bezahlt werden.

Sie kommen daher zusätzlich zu den Eigenmitteln hinzu, die für den Erhalt einer Hypothek erforderlich sind.

Ein häufiger Fehler besteht darin, nur die 20 % Eigenmittel einzuplanen, ohne die Kaufkosten hinzuzurechnen.

Wie lassen sich unangenehme Überraschungen vermeiden?

Vor dem Kauf ist es empfehlenswert:

  • vor der Unterzeichnung eine Kostenschätzung einzuholen;
  • die im betreffenden Kanton geltenden Kosten zu prüfen;
  • eine zusätzliche Marge im Budget einzuplanen;
  • die Finanzierung im Voraus zu simulieren.

Eine gute Vorbereitung hilft, hohe Kosten nicht erst im letzten Moment zu entdecken.

Wie kann Immoprice Ihnen helfen?

Mit Immoprice können Sie Ihr Immobilienkaufprojekt besser vorbereiten, indem Sie Ihr Budget und Ihre Finanzierungskapazität einschätzen.

Vor dem Kauf ist es wichtig, den Immobilienpreis, die erforderlichen Eigenmittel, die Kaufkosten je nach Kanton und den möglichen Hypothekenbetrag zu berücksichtigen.

Unser Hypothekenrechner ermöglicht Ihnen eine erste Simulation, um das insgesamt einzuplanende Budget besser vorherzusehen.